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Familienkonvent Süd & Dresden-Görlitz in Rothenburg ob der Tauber vom 28.-31.10.2007

Mit einer - für unsere Verhältnisse - kleinen Schar von 33 Personen erlebten wir intensive Tage in bekannt guter Gemeinschaft unter dem Thema „Spiritualität“. Aus Berlin war Jutta Böhnemann-Hierse ein gern gesehener Gast.

Der ungewöhnliche Termin (Sonntag bis Mittwoch) ermöglichte es, am Montagabend mit dem Montagsgebet eine alte Tradition in unserer Gemeinschaft mit neuem Leben zu füllen. Dafür hatte Eckhard Vörding eine eigene Liturgie entworfen, die anwesenden Teilnehmer schrieben ab dem Anreisetag Fürbitten auf Kärtchen. So konnten wir mit und für unsere Geschwister fern aller Konventsgrenzen singen und beten. Ein eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis!

Ebenso eindrucksvoll und inhaltlich dicht war der Montagnachmittag mit praktischen Ansätzen zur Spiritualität. In festen Kleingruppen von 5-6 Teilnehmern durchlief Jede/r vier Angebote mit einer Dauer von etwa 20 Minuten: Meditation (m)eines Lebenslabyrinths - Psalmen lesen und hören in ungewohnter Weise - Beten in vielfältiger Gestalt - Singend beten. In der Auswertung war man sich einig, dass Elemente dieser Angebote zum regelmäßigen Bestandteil von Konventstreffen werden sollten.

Arbeitsatmosphäre war angesagt am Montag und Dienstag Vormittag. Es wurde informiert und diskutiert. Ging es am Montag um die Zukunft unserer Schwestern- und Brüderschaft in 6 thematischen Verdichtungen der „AG Perspektiven“, so stand am Dienstag die Zukunft der Evangelischen Kirche in Deutschland mit ihren visionären „12 Leuchtfeuern“ auf dem Prüfstand. Beide Themen bedürfen der Weiterarbeit, u.a. auch auf dem kommenden Schwestern- und Brüdertag.

Auch das kulturelle Freizeitprogramm kam in einer Tourismushochburg wie Rothenburg ob der Tauber nicht zu kurz. Spektakulär der nächtliche Spaziergang durch finstere Gassen mit dem Nachtwächter von Rothenburg, informativ und launig präsentiert die Stadtführung mit Gästeführer Martin Kamphans am folgenden Tag mit Besichtigung des Riemenschneideraltars und des HeiligBlut-Altars von Herlin in der evangelischen St. Jakobskirche. Für manche anschlie-ßend ein Muss waren das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt, der Besuch eines Altstadtcafés oder der Herbstmarkt vor den Toren der Stadt.

Schmalzbrote und Wein bei Gesprächen rund um das Kaminfeuer, ein Gruss-video aus Brasilien sowie Dias aus aller Welt rundeten ein gelungenes Konventstreffen im fürstlichen Ambiente des Tagungshauses „Wildbad“ ab.

Das jedenfalls meint stellvertretend für Alle Eckhard Vörding.

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